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4:0-Sieg im Barrage-Hinspiel

4:0-Sieg im Barrage-Hinspiel

Im warmen Tessin läuft GC heiss: Die Grasshoppers gewinnen das Hinspiel der Barrage gegen den FC Aarau dominant mit 4:0. Die Torschützen sind Lee, Schürpf, Muci und Seko.

1. Halbzeit


Die Kulisse an diesem Hinspiel der Barrage ist beachtlich. Rund 2'500 GC-Fans haben den Weg am Dienstagabend nach Lugano gefunden. Entsprechend euphorisch startet Orals unveränderte Startelf im Vergleich zum St. Gallen-Spiel in die Barrage.

Die mitgereisten Fans werden schon in der dritten Minute aus ihren Stühlen gerissen. Nach einem versprungenen Ball der Aarau-Verteidigung legt Lee im gegnerischen Strafraum für Abrashi auf. Der Captain haut den Ball aus spitzestem Winkel an den Pfosten. Fast ein Traumstart für GC. Und nur eine Zeigerumdrehung später – nach einer Freistoss-Flanke – köpfelt auch Seko die Kugel an den Aussenpfosten.

In der 10. Minute erobert sich GC Zürich im Mittelfeld den Ball und schaltet schnell. Meyer trägt den Ball an die Strafraumgrenze, legt auf Persson. Dieser zieht mit einem Hackentrick zentral aufs Tor, schiesst, aber sieht seinen Schuss von der FCA-Hintermannschaft geblockt.
In der 15. Minute hämmert Lee den Ball diskussionslos ins nahe Lattenkreuz. Pass von Schmitz zur Mitte. Annahme auf der Strafraumgrenze. Drehung. Schuss. Hammer. 1:0 GC.

Nur wenige Minuten später ist die Partie des Torschützen schon vorbei. Nach einem Luftduell fällt Lee hart auf den Rücken und muss sichtlich enttäuscht ausgewechselt werden. Ersetzt wird er durch Schürpf. Als auch noch Schmitz kurz liegen bleibt nach einem rüpelhaften Einsteigen eines Aarauers, wird es erstmals hitzig im warmen Tessin. Für den Aussenbahnspieler geht es aber weiter. GC rennt trotz den Widrigkeiten weiter an.

In der 31. Minute kommt Muci nach einem Lupfpass von Meyer hinter die Abwehrkette zum Versuch. Die Nummer Neun steht zwar frei, aber muss den Ball im Vollsprint aus der Luft schiessen. Der Ball geht drüber. In der 41. Minute heisst es 2:0! Abstoss bei Hammel auf Abels, der legt auf Schürpf, raus auf Veron Lupi und wieder flach zur Mitte, wo Schürpf routiniert ins flache Eck zur doppelten Führung einschiebt.

2. Halbzeit


In der 52. Minute lässt der FC Aarau erstmals die GC-Anhänger im Cornaredo zittern. Eine Flanke von links findet keinen Abnehmer, wird länger und länger und rauscht schliesslich nur knapp am zweiten Pfosten vorbei.

Nur drei Minuten später fällt fast das dritte Zürcher Tor. Ein Veron Lupi Freistoss, auf den ersten Pfosten gezogen, findet ebenfalls keinen Empfänger und fliegt direkt durch den Aarauer Fünfer. Am zweiten Pfosten verpasst Seko den Ball nur um wenige Zentimeter.
Nach einer guten Stunde muss Hammel erstmals fliegen. Ein satter Schuss von Aaraus Fofana lässt den GC-Goalie zur Hechtparade ansetzen. Die Nummer 71 ist der Aufgabe gewachsen. Big Save.

In der 74. Minute hat Veron Lupi das 3:0 auf dem Fuss. Ein Schuss von Muci wird so abgefälscht, dass er perfekt zum Steilpass für die Nummer 17 wird. Dieser steht bei der Annahme aber schon zu nahe vor dem Aarau-Goalie, sodass Veron Lupis Chipschuss an der Schulter vom FCA-Schlussmann landet.

In der 80. Minute macht Muci den Sack definitiv zu. Sekos Flanke bleibt erst hängen, landet über Umwege dennoch beim Tessiner. Seine Annahme ist chic, der Schuss wird noch abgefälscht und landet etwas glücklich im Tor. 3:0 für den GCZ! Die mitgereisten Fans beleben die Luganer Nacht lautstark.

Kurz danach moniert Aarau einen Handspenalty. Der VAR checkt. Aber es gibt nur Eckball. Und daraus macht der Challenge-Ligist nichts. In der 84. Minute kriegt Muci im Strafraum einen Arm ins Gesicht. Penalty für GC: Seko läuft an und haut ihn rein. Es ist der Schlusspunkt in einem wirklich einseitigen Spiel. GC verteidigt alles weg und ist vorne effizient. Mit einem Polster geht GC Zürich am Freitag ins Rückspiel der Barrage.

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