1. Halbzeit
Typische Cup-Stimmung in Grenchen, nasse Bedingungen und ein ambitionierter Gastgeber: Für GC Zürich ist klar, dass es den nächsten Schritt Richtung Cup-Achtelfinal zu machen gilt. Cheftrainer Olaf Janßen setzt dabei auf dieselbe Startaufstellung wie zuletzt.
Die Hoppers übernehmen von Beginn an die Initiative und suchen den Weg nach vorne. In der 7. Minute setzt Krasniqi einen Freistoss aus aussichtsreicher Position allerdings direkt in die Mauer. Kurz darauf sorgt Guibelalde mit einem Schlenzer aus rund 16 Metern für Gefahr, verfehlt das Tor aber knapp. Auch Lee kommt nach einer sehenswerten Kombination zu einer grossen Chance, scheitert jedoch am Grenchner Schlussmann.
In der 14. Minute fällt dann die verdiente Führung: Krasniqi setzt sich über die linke Seite durch und bringt eine präzise Flanke zur Mitte. Clemente steigt hoch und netzt zum 1:0 ein. Die Hoppers bleiben dran und legen nur fünf Minuten später nach. Diesmal bedient Clemente seinen Teamkollegen Krasniqi, der ebenfalls per Kopf zum 2:0 trifft.
GC Zürich hat die Partie nun im Griff und sorgt immer wieder über die Aussenbahnen für Gefahr. In der 31. Minute belohnen sich die Zürcher ein weiteres Mal. Zunächst pariert Bähler einen Abschluss von Krasniqi stark, nach der anschliessenden Ecke ist aber Rissi zur Stelle und trifft zum 3:0. Für den Junghopper und U21-Nationalspieler ist es der erste Treffer für die erste Mannschaft – ein besonderer Moment!
Die Hoppers lassen nicht nach und erhöhen in der 37. Minute auf 4:0. Goudmijn schickt Krasniqi mit einem Steilpass in die Tiefe, dieser legt clever auf Clemente zurück, der nur noch einschieben muss. Die Kombinationen über die Flügel funktionieren ausgezeichnet, und die Grenchner Defensive findet gegen Krasniqi und Clemente kaum ein Mittel.
Mit einer klaren 4:0-Führung geht GC Zürich in die Pause und schafft damit eine hervorragende Ausgangslage für die zweite Halbzeit.
2. Halbzeit
Janßen nutzt die Pause für drei Wechsel: Hilton, Arigoni und Morandi kommen für Clemente, Rissi und Stroscio ins Spiel. Am Spielgeschehen ändert sich wenig – GC Zürich bleibt am Drücker und baut die Führung weiter aus.
In der 55. Minute schlägt Morandi zu. Nach einer Hereingabe steht der eingewechselte Hopper im Strafraum völlig frei und köpft zum 5:0 ein. Die Fans von GC Zürich sorgen derweil für Cup-Stimmung auf den Rängen und feiern lautstark ihre Mannschaft. Ein besonderer Moment gehört Captain Amir Abrashi: Er bestreitet heute sein 300. Pflichtspiel für GC Zürich und wird von den Anhängern entsprechend gewürdigt.
Die Hoppers lassen auch nach dem fünften Treffer nicht locker. Krasniqi schnürt mit einem sehenswerten Schlenzer in die untere Ecke seinen Doppelpack und erhöht auf 6:0. Kurz darauf kommt mit Papic ein weiterer Junghopper ins Spiel.
In der 69. Minute trägt sich auch Lee in die Torschützenliste ein und stellt auf 7:0. GC Zürich kontrolliert die Partie weiterhin souverän und lässt dem Gastgeber kaum Luft zum Atmen. In der 74. Minute kommt mit Sahin für Doppeltorschütze Krasniqi ein weiteres Eigengewächs ins Spiel.
Den Schlusspunkt setzt erneut Lee: In der 78. Minute trifft der Stürmer zum zweiten Mal und sorgt für den 8:0-Endstand. Goudmijn sieht kurz vor Schluss noch die Gelbe Karte, am souveränen Auftritt der Hoppers ändert das jedoch nichts.
Fazit
GC Zürich wird seiner Favoritenrolle in Grenchen eindrücklich gerecht und zieht mit einem klaren 8:0-Erfolg in den Cup-Achtelfinal ein. Bereits in der ersten Halbzeit legen die Hoppers mit vier Treffern den Grundstein, nach der Pause bleiben sie konsequent und erhöhen das Resultat weiter.
Neben dem deutlichen Sieg gibt es gleich mehrere schöne Geschichten: Rissi erzielt sein erstes Tor für die erste Mannschaft, Krasniqi und Lee glänzen mit Doppelpacks und Captain Abrashi feiert sein 300. Pflichtspiel für GC Zürich. Ein rundum gelungener Cupabend für die Hoppers!
Ausblick
Mit dem Einzug in den Achtelfinal setzt GC Zürich im Schweizer Cup ein klares Zeichen. Die Auslosung der Achtelfinals findet am Sonntag, 18. Oktober 2026, statt.
Nun gilt es, den Schwung aus Grenchen mitzunehmen und den Fokus wieder auf die nächsten Aufgaben zu richten.
