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KLASSENERHALT IN LETZTER MINUTE

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GC Zürich gewinnt das Rückspiel der Barrage in extremis mit 1:2 und sichert sich damit den Verbleib in der Super League. Die Tore für Blauweiss erzielten Morandi und Abubakar.

1. Halbzeit

Die Zürcher starteten mit einem perfekten Start in das Rückspiel in der Stockhorn Arena. Bereits in der dritten Minute kam ein Ball von der rechten Seite auf Morandi in den Strafraum. Dort liess ihm die Thuner Defensive viel Zeit, Morandi nahm den Ball an und versenkte in zur frühen Führung im Netz. Und es ging so weiter: Zwei Minuten später ein Freistoss aus dem linken Halbfeld. Über Umwege landete das Spielgerät schlussendlich in Ndenge’s Füssen. Dieser zog sogleich ab, verpasste das Tor aber haarscharf. Die Hoppers blieben sehr dominant in der Startphase und in der achten Minute versuchte es Abels mit einem Schuss aus der Distanz. Mateo Matic im Tor der Thuner konnte den Ball aber über die Latte lenken. 

Die Thuner kamen ihrerseits in der 17. Minute zu einer ersten gefährlichen Aktion. Einen Distanz-Schuss von Bertone konnte Hammel nicht perfekt parieren, das Leder flog jedoch knapp am Pfosten vorbei. Das Heimteam kam nun besser in die Partie und vier Minuten später zur nächsten Möglichkeit. Wieder war es Bertone, dieses Mal setzte der Thuner seinen Abschluss aber neben das Gehäuse von Justin Hammel. 

Im Anschluss wurde es etwas ruhiger vor den beiden Toren und die nächste Chance hatten die Thuner in der 33. Minute. Wieder kamen die Berner Oberländer über die linke Angriffsseite durch und flankten einen Ball in die Mitte. Dort setzte Gutbub seinen Kopfball aber neben das Tor. Und zwei Minuten später wurde es wieder sehr knapp vor Hammel. Dieses Mal war es aber Tobers, welcher mit einer Grätsche blocken und damit den Ausgleich verhindern konnte. Kurz vor der Pause kamen die Thuner dann doch noch zum Ausgleich. Nach einem Foulspiel im Strafraum war es Kone, welcher sich dem Elfmeter annahm. Der Thuner liess Hammel keine Chance und verwandelte zum Ausgleich. Dies war zugleich der Schlusspunkt der ersten Halbzeit, welche mit 1:1 endete. 

2. Halbzeit

Auch im zweiten Durchgang starteten die Zürcher gut und kamen in der 54. Minute zu einem ersten Abschluss. Awer Mabil war es, der aus spitzem Winkel abzog, den Ball jedoch ins Aussennetz setzte. Und zwei Minuten später kam es gleich zur nächsten blauweissen Möglichkeit. Matic klärte einen hohen Ball nur ungenügend. Ndicka versuchte es mit einem direkten Schuss, scheiterte aber am Thuner Keeper. Das Heimteam kam in der 61. zu einer Top-Chance. Eine Flanke aus dem Halbfeld erreichte Gutbub in der Mitte, dieser setzte seinen Kopfball aber wiederum neben das Tor. 

Es war nun ein offener Schlagabtausch und nur zwei Minuten später kam der Ball auf der anderen Seite auf dem im Rückraum wartenden Mabil. Der Australier versuchte es aus der Distanz, verpasste das Thuner Tor aber knapp. Die Hoppers kamen nun wieder besser in Fahrt und verzeichneten mehr Ballbesitz. In der 74. Minute versuchte es wiederum Mabil mit einem Weitschuss, auch dieser flog aber am Kasten vorbei. 

In der Schlussphase blieben die Limmatstädter die überlegene Mannschaft, Chancen blieben jedoch aus. Zumindest bis in die 91. Minute: In dieser kam die Mannschaft von Marco Schällibaum zu einem letzten Eckbal. Mit diesem erreichte Mabil Tobers im Strafraum. Der Innenverteidiger köpfte das Leder auf die Füsse von Abubakar, welcher das Spielgerät zwischen den Beinen des FCT-Keepers über die Linie lenkte – pure Ekstase bei der Mannschaft sowie im Gästeblock. Doch das Tor war noch nicht der Schlusspunkt der Partie, sondern erst der Anfang einer turbulenten Schlussphase. Nachdem Kone aufgrund einer Tätlichkeit die direkte rote Karte kassierte, kam der FC Thun noch einmal zu einem langen Ball in den GC-Strafraum. Dort landete dieser auch prompt im Fünf-Meter-Raum bei Castroman, der abzog. Justin Hammel beendete die Saison aber mit einer weiteren mirakulösen Parade und verhinderte damit den Ausgleich. Dies war zugleich auch die letzte Aktion, womit GC Zürich die Barrage für sich entschied und damit auch in der kommenden Saison in der Super League vertreten sein wird.  

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