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NIEDERLAGE IM TESSIN

NIEDERLAGE IM TESSIN

Die Zürcher müssen sich im Tessin klar geschlagen geben. Das einzige GC-Tor erzielte Demhasaj kurz vor der Pause.

1. Halbzeit

Die Luganesi starteten aktiver in die Partie und besassen die ersten Offensiv-Aktionen. Der erste GC-Abschluss kam in der 9. Minute: Pusic probierte es aus der Distanz, sein Schuss aber knapp am rechten Torpfosten vorbei. Neun Minuten später dann die erste gefährlich Aktion im Spiel. Amoura wurde in die Tiefe lanciert und versuchte anschliessend Moreira in der nahen Ecke zu düpieren, doch auch sein Abschluss ging am Tor vorbei. Die Tessiner waren die bessere Mannschaft in der Startphase und besassen mehr Ballbesitz. Wirklich gefährlich wurde es aber trotzdem nur selten, so zum Beispiel in der 25. Minute, als Aliseda im GC-Strafraum angespielt wurde. Der Lugano-Flügel zögerte nicht lange, schloss direkt ab und nutzte die Chance zur Führung. Die Hoppers nun gefordert, zeigten sogleich eine Reaktion. Nur zwei Minuten später flankte Kawabe auf den weiten Pfosten, dort legte Herc den Ball per Kopf zurück, wo Demhasaj stand und wieder per Kopf das Leder an die Querlatte setzte. Das Spiel nahm nun Fahrt auf, wieder nur drei Minuten später setzte sich Amoura auf links gegen Ribeiro durch und tauchte so allein vor Moreira auf. Der Tessiner liess diese Grosschance aber liegen und verpasste mit seinem Abschluss das GC-Tor. Die Zürcher kamen im Verlauf der zweiten Halbzeit ein wenig besser ins Spiel. Bereits in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit angekommen, kamen die Zürcher nochmals zu einem Eckball. Dieser wurde auf den zweiten Pfosten gezogen, Lugano-Torhüter Saipi kam aus seinem Tor heraus, unterschätze aber die Flanke und so kam der Ball zu Demhasaj. Der GC-Stürmer liess sich diese Chance nicht entnehmen und netzte zum Ausgleich ein. Anschliessend war Pause in Lugano.

2. Halbzeit

Die erste gute Möglichkeit der zweiten Halbzeit gehörte den Gästen. Der frisch eingewechselte de Carvalho wurde in der 49. Minute in die Tiefe lanciert und versuchte in der Mitte Morandi zu bedienen. Im letzten Moment konnte aber ein Lugano-Bein die Möglichkeit verhindern. Die Zürcher nun definitiv im Spiel angekommen und einiges aktiver im zweiten Durchgang. Bitter, dass genau in dieser Phase die erneute Führung für die Tessiner fiel. Nach einem Freistoss in der 59. Minute stieg Amoura am höchsten und köpfte den Ball unhaltbar in die Maschen. Und es kam noch dicker: nur fünf Minuten später entwischte Amoura auf der linken Seite, lief über den halben Platz, liess anschliessend Moreira keine Chance und traf zum 3:1 für Lugano. Die GC-Reaktion kam in der 68. Minute: Demhasaj eroberte den Ball in der Offensive und wurde anschliessend auf rechts lanciert. Der GC-Stürmer behielt die Übersicht und sah im Rücken der Abwehr den freistehenden Abrashi. Dessen Abschluss konnte von Hajrizi aber mit dem Kopf abgewehrt werden. Weiter ging es zwei Minuten später wieder auf der anderen Seite. Lugano setzte sich auf links durch und bediente in der Mitte Celar, dieser schloss direkt ab und traf zum 4:1. Der Treffer von Celar zugleich die Vorentscheidung, denn anschliessend wollte den Limmatstädtern in der Offensive nicht mehr viel gelingen. Damit aber noch nicht genug, denn es kam noch schlimmer: In der 78. Minute konnte Lugano wieder einen gefährlichen Konter über rechts fahren, schlussendlich wurde Aliseda in der Mitte bedient, der zum 5:1 einnetzte. In der 87. Minute dann zumindest ein kleines Highlight auf Seiten vom GCZ: Hoxha kam nach 496 Tagen und seinem Kreuzbandriss wieder in der Super League zum Einsatz. Im Anschluss passierte keine nennenswerte Aktion mehr und so blieb es bei der klaren Niederlage.

Weiter geht es für die Hoppers am Sonntag in einer Woche. Dann trifft man zuhause um 16:30 Uhr auf Servette.

Lugano hat uns von Beginn an den Schneid abgekauft. In der zweiten Halbzeit haben wir nach dem 2:1 für zehn Minuten den Faden verloren. Schlussendlich hat heute der absolute Hunger, welchen wir am Dienstag noch gezeigt haben, gefehlt.

Contini nach dem Spiel
  • HOPPER VOM MONAT APRIL
  • NIEDERLAGE IN GENF
  • ABSCHLUSS DER ERSTEN PHASE