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UNENTSCHIEDEN IN DER OSTSCHWEIZ

UNENTSCHIEDEN IN DER OSTSCHWEIZ

GC Zürich und der FC St.Gallen 1879 trennen sich in der 23. CSSL-Runde 1:1-Unentschieden. Das Tor für Blauweiss erzielte Guilherme Schettine bereits in der fünften Minute.

1. Halbzeit

Wie bereits beim letzten Mal im kybunpark starteten die Hoppers aktiv in die Partie und kamen bereits in der ersten Minute zu einer Topchance: Bolla tauchte nach 50 Sekunden durch einen Fehler im St.Galler Aufbauspiel vor Zigi auf, der SG-Keeper konnte seinen Abschluss aber parieren. Eine Minute später hatte auch Schettine eine gute Möglichkeit per Kopfball, verfehlte das Tor aber knapp. Bis zur ersten Chance für das Heimteam dauerte es jedoch ebenfalls nicht lange: In der vierten Minute kam der FCSG gefährlich vor Moreira, der Kopfball von Dajaku flog aber über das Gehäuse. Es ging Schlag auf Schlag in dieser Startphase und in der fünften Minute schlug Kawabe einen tollen Ball in die Tiefe auf Guilherme Schettine. Der Brasilianer, allein vor Zigi, düpierte diesen mit einem Lupfer und verwertete anschliessend souverän zur GC-Führung - die Zürcher belohnten sich für einen engagierten Start! Anschliessend beruhigte sich das Spielgeschehen ein wenig. Nach 20 Minuten kamen die Ostschweizer durch von Moos und Dajaku zu guten Möglichkeiten, scheiterten aber am stark parierenden André Moreira. Die Hoppers hatten immer wieder gute Konterchancen, führten diese aber zu ungenau aus, womit es bis in die 33. Minute beim 1:0 blieb. Dann war es aber das Heimteam, welches den Ausgleich erzielen konnte. Über verschiedene Stationen kam der Ball im Strafraum zu Karlen, der sogleich abzog. Sein Abschluss wurde noch entscheidend abgelenkt und landete so zum 1:1 im Tor. Die Ostschweizer nun mit etwas Übergewicht: Nur sechs Minuten später war es wieder Karlen, der gefährlich zum Schuss kam, Moreira klärte aber stark. Zwei Minuten vor Halbzeitende kam Renat Dadashov noch einmal zum Kopfball, setzte diesen aber über das St.Galler Tor. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.

2. Halbzeit

Die zweite Hälfte begann etwas weniger ereignisreich als die erste. Zu Beginn war es vor allem das Heimteam, welches sich in der Zürcher Hälfte festsetzte. Die Hopper-Defensive zeigte sich aber stabil. Nach 55 Minuten kam Blauweiss zu einer guten Freistoss-Situation, welche Schmid auf Loosli flankte. Dieser köpfte den Ball wuchtig auf Zigi, der aber gerade noch so parieren konnte. Fünf Minuten später spielte Shabani einen tollen Doppelpass mit Schettine in den St.Galler Strafraum. Der FCSG-Torhüter war aber bereit und holte sich den etwas zu weit vorgelegten Ball. In der 66. Minute lancierte für einmal André Moreira Schettine mit einem langen Ball. Wie beim 1:0 versuchte der Brasilianer auch dieses Mal den Torhüter zu überlupfen, der Ball war aber etwas zu tief gespielt und landete damit in den Händen von Zigi. GC Zürich in der zweiten Hälfte zwar mit weniger Ballbesitz, zeigte aber immer wieder Torgefahr mit schnellen Gegenangriffen. In der 77. Minute hatte Giotto Morandi eine weitere gute Chance aus spitzem Winkel, scheiterte jedoch wiederum am Ostschweizer Schlussmann. Die Schlussphase zeigte sich überraschenderweise ruhig ohne grosse Chancen auf beiden Seiten, womit es beim 1:1-Unentschieden blieb.

Weiter geht es am nächsten Wochenende wieder in Zürich: Dann trifft man im Letzigrund auf den FC Winterthur. Anpfiff zu diesem Spiel ist am Sonntag um 16:30 Uhr

Man hat gesehen, dass wir heute etwas holen wollten. Wie in den letzten beiden Wochen sind wir gut ins Spiel gekommen, haben früh attackiert und geradlinig gespielt. Wir sind dann früh in Führung gegangen, was in unserer Situation wichtig war. Wir waren präsent und hatten unsere Umschaltmomente. Es ist nicht einfach in St.Gallen zu spielen, sie sind immer aktiv und du musst permanent wach sein und dagegen arbeiten. Wir haben uns aber gut gewehrt und konnten auch einige Nadelstiche setzen. Wenn man sieht, wie wir uns auf dem Platz zerrissen haben, dann spricht das für die Art und Weise, wie wir momentan auf dem Weg sind. Es ist sicherlich ein verdienter Punkt.»

Giorgio Contini nach dem Spiel
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